deutsch/german  englisch/english  

Ihre Kontaktperson

für weitere Fragen:

Rolf Emunds
Tel.: 0 24 62 - 99 88 00
eMail: emunds.no@spam.eds-maschinenbau.de

Pneumatische Drehvorrichtung

pneumatische Drehvorrichtung

 Drehvorrichtungen sind erforderlich, um bei Arbeits­maschinen die not­wen­di­ge
Kolben- oder Rotor­stellung für War­tungs­- und Re­pa­ra­tur­ar­bei­ten durch eine Dreh­be­we­gung des Schwung­ra­des oder des Rotors zu erreichen.

Die Drehbewegung ist möglich:

  1.  von Hand mit einer Turnstange, die in Turnlöcher am Umfang des Schwung­rades oder des Rotors geführt wird.
  2.  durch elektrisch angetriebenes, mehrstufiges Getriebe mit Zahnrad, das in einen Zahnkranz am Umfang des Schwungrades oder Rotors eingreift.
  3. durch pneumatisch betätigte Arbeitszylinder mit entspre­chen­den Vor­rich­tung­en.


Die 1. Methode ist kraftaufwendig und risikovoll, da schlecht positionierbar.

Die 2. und 3. Methode ist risikolos, da eine Positionierung und Sicherung der Schwungrad- bzw. Rotorstellung durch bleibenden Eingriff des Klinkenbolzens bzw. Zahnrades gegeben ist.

Pneumatische Drehvorrichtung:

  • Mit einem 5/3-Wegeventil kann man die quadratisch, verdrehgesicherte Kolbenstange mit dem aufgeschraubten Zug ­Druck-Um-
    schaltwerk in ein Turnloch einführen und das Schwungrad bzw. den Rotor in beide Richtungen entsprechend dem gewählten Hub des Normzylinders bewegen.
  •  In der Hubendstellung rutscht der Klinkenbolzen infolge seiner Formgebung und der Kreisbewegung des Schwungrades oder Rotors aus dem Turnloch, um in das nächste, einzugreifen. Durch den Federbelasteten Gleitkolben in der Zustelleinrichtung und den Schwenkflansch im  Lagerblock gleitet der Arbeitszylinder mit Kolbenstangen und Klinkenbolzen mit Hilfe eines Abstands- und Gleitstückes an der Schwungoberfläche vorbei.
  •  Der Klinkerbolzen ist für Vor- oder Rückbewegungen von Hand verdreh- und arretierbar.
  • Die Vor- und Rücklaufgeschwindigkeit kann man durch Kipphebelbewegung stufenlos bestimmen.
  • Nach Beendigung der Arbeiten wird die Zustelleinrichtung von Hand in der Endlage arretiert und damit der Kontakt des Grenztasters zum Anfahren freigegeben.


Produktvorteile:

  • Pneumatische Kraftübertragung. Kein Handkraftaufwand durch Turnstange
  • Eine Positionierung und Sicherung der Schwungradstellung vorhanden
  • Als Kompakteinheit leicht montierbar und anpassungsfähig
  • Wesentliche preisgünstiger als andere Vorrichtungen
Anwendungsbereiche:Technische Daten
Pneumatischer Zylinder:
  • Kolbenverdichter
  • Elektromotoren
  • Gas- und Dieselmotoren
  • Mahlanlagen
  • doppeltwirkend
  • Kolben - ø: 100 - 200mm
  • Hublänge: 180 - 360mm
  • Schubkraft:
    F1= 3.000 - 18.500 N (bei 6 bar)
  •  Rückziehkraft:
    F2 = 2.700 - 16.000 N (bei 6 bar)
  • vorh. Betriebsdruck: 3-5 bar, max. 6 bar
  • max. zulässiger Betriebsdruck 12 bar
  • Druckluftanschluss G½"